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SHIFT12m – Die Reise geht weiter

SHIFT12m – Die Reise geht weiter

Wahnsinn, wie die Zeit vergeht! Wir haben uns mit dir auf eine Reise begeben, um gemeinsam unser Lieblings-Tablop zu bauen. Es kommt uns wie gestern vor, dass wir dich über die Ergebnisse von Carstens Chinareise und die Entwicklungen in Richtung Modularität informiert haben. Dabei war das bereits im Juni und nun ist bald Weihnachten. In der Zwischenzeit ist wieder einiges passiert. Lass dich mit hineinnehmen und bekomme einen Einblick in das, was in den letzten Monaten gelaufen ist, welche Entscheidungen wir treffen mussten und warum.

Fundingziel

Als ursprünglicher Liefertermin wurde von uns Q3 2017 kommuniziert. Bedingung hierfür war allerdings – und auch das wurde zu Beginn sehr deutlich kommuniziert – das Erreichen unseres Fundingziels in Höhe von 500.000 EUR. Mit dieser Summe hätte das Projekt schnell durchgeführt werden können. Da wir allerdings bewusst auf Investoren verzichten, um darin frei zu sein, Dinge zu verändern und möglichst viel Gutes zu tun, können wir nicht spontan über Gelder in dieser Höhe verfügen. Dennoch sind wir sehr dankbar über die mehr als 200 treuen Supporter des Crowdfundings, sowie über weitere unterstützende Vorbesteller, die unsere Begeisterung teilen und uns anspornen, das Projekt zu realisieren.

Deshalb fahren wir nun zweigleisig, um an weitere Mittel zu kommen. Das ist zum einen die Gewinnung neuer Unterstützer, durch die wir aufgrund von Vorbestellungen unsere finanziellen Möglichkeiten erweitern. Wir sind auf zahlreichen Messen, Märkten und Veranstaltungen unterwegs, informieren über unsere Produkte und gewinnen neue Leute für unsere Leidenschaft in Sachen nachhaltige Technologie. Zum anderen versuchen wir durch das Voranbringen eines weiteren Projekts Einnahmen zu generieren. Mit dem Verkauf des im Frühjahr erscheinenden SHIFT6m wollen wir auch das SHIFT12m querfinanzieren und einen Teil der Entwicklungskosten stemmen. Soviel zu unseren internen Beweggründen.

Verspätung durch Intel

Aber es gab natürlich auch externe Meinungen, die wir nicht außer Acht gelassen haben. Viele unserer Supporter haben uns gebeten, auf den kommenden Cannonlake-Prozessor zu warten und das Projekt nicht vorzeitig mit dem Kaby Lake fertigzustellen. Das trifft natürlich auch unser Interesse. Denn, um ein möglichst nachhaltiges Produkt auf den Markt zu bringen, ist sowohl die bessere Performance als auch die neuere Fertigungstechnologie ein Vorteil.

Die Verwendung des derzeitigen Kaby Lake-Prozessors hätte uns sozusagen ein ‚Sockel-Sackgassen‘-Problem beschert und unsere Hauptplatine weniger nachhaltig gemacht. Das Warten auf den Cannonlake ermöglicht uns wahrscheinlich auch die Verwendung einer neuen Sockel-Generation, welche dann – hoffentlich langfristig – neuere Prozessor-Generationen unterstützen wird. Aber leider hat Intel das Erscheinungsdatum des Cannonlake immer wieder verschoben (bisher ca. 5 Mal), worauf wir natürlich keinen Einfluss haben.

Momentan warten wir also auf den Cannonlake, nutzen aber die Zeit für die Fertigstellung des SHIFT6m-Projekts. Hier können wir Ressourcen für das SHIFT12m-Projekt aufbauen und erledigen bereits viele Vorarbeiten für das kommende SHIFT12m. Hierzu gehören:

  • Design-Ansätze: Industrial Design, Mechanical Design, Stacking, usw. Alle Tests, die wir diesbezüglich aktuell am SHIFT6m durchführen, kommen zu 70 % dem SHIFT12m zugute. Identische Materialien und Konzepte werden auch für das SHIFT12m verwendet und reduzieren hier die Entwicklungskosten.
  • Wichtige Partnerschaften: Mehr als 50 % der Entwicklungs-, Zulieferer- und Produktionspartnerschaften, die für das 6m-Projekt aufgebaut wurden, finden im SHIFT12m-Projekt Wiederverwendung. Das 6m bahnt also derzeit quasi dem 12m den Weg!
  • Eigene Produktionsstätte: Wir arbeiten an einer eigenen Produktionsstätte, in der wir nach fairen Kriterien das SHIFT12m selbst fertigen können!

Diese Aspekte (und noch wesentlich mehr) sind entscheidend für eine erfolgreiche Realisierung des Projekts. Aufgrund der wiederholten Verzögerungen bei Intel überlegen wir in diesen Tagen, ob vielleicht ein alternativer Hersteller in Betracht kommen könnte. Allerdings möchten wir unbedingt an unserem Ziel festhalten, ein Gerät ohne Lüfter entwickeln zu können, das trotzdem allen Ansprüchen an ein leistungsfähiges Highend-Notebook gerecht wird. Dies ist aktuell nur mit einem Cannonlake, evtl. auch mit einem AMD ryzen7, möglich. Wir werden dich informieren, sobald hier Entscheidungen getroffen wurden.

Ausblick

Es passieren viele Dinge, die man nicht planen kann – sowohl positive als auch negative. Dennoch sind wir uns in einer Sache sehr sicher: SHIFT möchte immer für Fairness und Ehrlichkeit stehen.

Du als Supporter und Vorbesteller sollst das bestmögliche Gerät erhalten! Daher nutzen wir die Verzögerung, um das SHIFT12m weiter zu optimieren. Wir freuen uns, dass wir damit das ursprünglich von uns Versprochene übertreffen können. Es ist uns enorm wichtig, das Vertrauen unserer Supporter zu belohnen und dir einen entsprechenden Mehrwert zu liefern. Zusätzlich zu dem Bewusstsein, dass du ein ganz entscheidender Teil von SHIFT bist, ohne dessen Hilfe und Vertrauen bei uns gar nichts laufen würde. Daher achten wir auch sehr genau darauf, dass das Verhältnis von Wartezeit und Ergebnis stimmig ist. Als Gegenleistung dafür, dass du uns mit deiner Vorbestellung unterstützt, sollst du also durch ein günstigeres PreOrder-Angebot, im Vergleich zum späteren Marktpreis, deutlich weniger zahlen müssen.

Vielen Dank für deine Unterstützung, die freundlichen Worte, das Begleiten, Mitdenken und Mutmachen! Wenn du darüber hinaus Fragen zum Entwicklungsprozess des 12m hast, dann setz dich gerne mit uns in Verbindung. Schreib uns an 12m@shiftphones.com. (Sollten wir, bedingt durch das Alltagsgeschäft, nicht unmittelbar reagieren, dann lass uns ein paar Tage Zeit. Wir werden jede E-Mail bearbeiten!)

SHIFT12 bekommt ein „m“

SHIFT12 bekommt ein „m“

Seit Ende letzter Woche ist Carsten wieder aus China zurück. Die Hauptthemen seiner Reise waren die weitere Entwicklung des SHIFT6m und des SHIFT12.

Die beiden Projekte sind sehr eng miteinander verknüpft. Zum einen ist uns die Modularität ein wichtiges Anliegen, zum anderen werden wir viele Materialien und Verbindungen in beiden Geräten verwenden. Beim Stacking des SHIFT6m konnten wir bereits viele Herausforderungen lösen, die auch beim SHIFT12 auftreten. Dadurch sind wir in der Lage, mehr Komponenten modular zu gestalten als wir vorher angedacht hatten. Die Modularität wollen wir gerne hervorheben und dem SHIFT12 daher den Namen SHIFT12m geben. Es werden nicht nur das Display, der Speicher und die Batterien einfach zu tauschen sein, sondern auch viele weitere Komponenten. (mehr …)

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